Wie funktioniert Kotuntersuchung bei hunden?
Würmer von Hunden können auch Menschen infizieren. Deshalb wurden Hunde früher häufig routinemäßig entwurmt. VPL Der Wald empfiehlt stattdessen eine gezielte Behandlung auf Grundlage einer Kotuntersuchung.
Dabei wird untersucht, ob sich Wurmeier oder (Oo-)Zysten im Kot Ihres Hundes befinden. So lässt sich eine Infektion erkennen und eine unnötige Behandlung vermeiden. Ihr Hund und die Umwelt werden dadurch nicht unnötig mit Tierarzneimitteln belastet.
Eine Kotuntersuchung eignet sich auch zur Kontrolle der Wirksamkeit Ihrer Wurmbekämpfungsstrategie. So können Sie überprüfen, ob eine Behandlung tatsächlich erfolgreich war.
Das Untersuchungsverfahren
Den Kot Ihres Hundes bereiten wir mit einer Zuckerlösung auf und konzentrieren ihn anschließend mit einer Zentrifuge. Die konzentrierte obere Schicht wird unter dem Mikroskop untersucht. Unsere Analytiker prüfen, ob Wurmeier oder (Oo-)Zysten vorhanden sind und um welche Parasiten es sich handelt.
Bei anderen Untersuchungsmethoden können auch Larven nachgewiesen werden. Dazu gehört beispielsweise die Baermann-Methode, mit der unter anderem Herz- und Lungenwürmer untersucht werden können.
Wann sollte eine Untersuchung durchgeführt werden?
VPL Der Wald empfiehlt, den Kot erwachsener Hunde alle drei Monate untersuchen zu lassen. Wie häufig eine Untersuchung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom individuellen Infektionsrisiko Ihres Hundes ab.
Um dieses Risiko besser einschätzen zu können, bitten wir Sie, die Angaben im Fragebogen bei jeder Einsendung zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren.