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Kokzidien

Kokzidien sind einzellige Parasiten, die sich in der Darmwand des Hundes vermehren. Sie kommen vor allem bei Welpen vor, können aber auch erwachsene Hunde infizieren.

Hunde infizieren sich durch die Aufnahme von Kokzidien über das Maul. Die Parasiten können sich überall dort befinden, wo Hundekot oder Kotspuren die Umgebung verunreinigt haben, insbesondere in der Erde.

Eine durch Cystoisospora-Arten verursachte Kokzidiose verläuft bei Welpen meist schwerer als bei erwachsenen Hunden. Durchfall ist das häufigste Symptom. Viele infizierte Tiere zeigen jedoch keine Beschwerden.

Vorbeugung

Das Infektionsrisiko lässt sich reduzieren, indem Hundekot konsequent entfernt wird. Da Kokzidien besonders häufig bei Welpen vorkommen, ist es sinnvoll, deren Kot regelmäßig auf Kokzidien untersuchen zu lassen.

VPL Der Wald empfiehlt, bei Welpen ab einem Alter von 16 Wochen mit regelmäßigen Kotuntersuchungen zu beginnen. Bis zum Alter von sechs Monaten sollte der Kot alle vier Wochen untersucht werden (mit 16, 20 und 24 Wochen). Danach kann die Untersuchung alle drei Monate wiederholt werden.

Durch regelmäßige Kontrollen lassen sich Infektionen frühzeitig erkennen und unnötige Entwurmungen vermeiden.

Kokzidien beim Hund können nicht auf Katzen übertragen werden und umgekehrt. Die jeweiligen Infektionen werden durch die Aufnahme der entsprechenden, infizierten Ausscheidungen übertragen.

Wissenswertes über Kokzidien

  • Kokzidien verursachen vor allem bei Welpen Durchfall. Viele infizierte Tiere zeigen jedoch keine Symptome.
  • Hunde infizieren sich durch die Aufnahme von verunreinigter Erde oder anderen kontaminierten Materialien.
  • Die konsequente Entfernung von Hundekot an Orten, an denen sich der Hund häufig aufhält, ist eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung.
  • Sie können den Kot Ihres Hundes auf Kokzidien untersuchen lassen. Bei Welpen sind regelmäßige Untersuchungen besonders sinnvoll.

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