Leberegel-Untersuchung
Die Leberegel-Untersuchung wird mit der modifizierten Dorsman-Methode durchgeführt. Sie kommt vor allem bei Pferden zum Einsatz, bei denen unspezifische Beschwerden wie Gewichtsverlust, verminderter Appetit, glanzloses Fell, Blutarmut oder Durchfall auftreten.
Leberegel-Infektionen können insbesondere bei Pferden auftreten, die auf feuchten Weideflächen grasen, zum Beispiel auf Moor- oder Feuchtwiesen. Auch Weiden, auf denen zuvor Schafe oder Rinder gehalten wurden, können ein erhöhtes Infektionsrisiko darstellen, da diese Tiere als Wirte für den Leberegel dienen können.
Der Nachweis von Leberegeln bei Pferden ist schwierig, da erwachsene Leberegel bei Pferden nur wenige Eier ausscheiden. Bei einer herkömmlichen Kotuntersuchung, wie der McMaster-Untersuchung, werden diese Eier daher häufig nicht nachgewiesen.
Wie funktioniert der modifizierten Dorsman-Methode?
Für die Leberegel-Untersuchung verwenden wir die modifizierte Dorsman-Methode. Dabei wird eine größere Menge Kot aufbereitet und untersucht, um die relativ großen Leberegel-Eier nachzuweisen.
Das Untersuchungsergebnis wird als positiv (+) oder negativ (-) angegeben. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Leberegel-Eier nachgewiesen wurden.
Bitte beachten Sie: Die Leberegel-Untersuchung ist nicht Teil unserer regelmäßigen Überwachung, sondern kommt bei einem konkreten Verdacht aufgrund der Symptome oder der Weidegeschichte zum Einsatz.
Die Leberegel-Untersuchung ist nicht Bestandteil unserer regelmäßigen Kotuntersuchungen. Sie wird bei einem konkreten Verdacht durchgeführt, beispielsweise aufgrund entsprechender Beschwerden oder der Weidegeschichte.
Relevanter Parasit
- Leberegel