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Oxyuren-Untersuchung

Bei einem Befall mit Oxyuren ist eine Untersuchung mit der McMaster-Methode häufig nicht zuverlässig. Das liegt daran, dass weibliche Oxyuren ihre Eier nicht mit dem Kot ausscheiden, sondern an der Haut rund um den After ablegen. Um einen Befall nachzuweisen, ist daher eine spezielle Untersuchung erforderlich: die Oxyuren-Untersuchung mit der Klebestreifenmethode.

Mitunter sind weibliche Oxyuren im oder am Kot sichtbar. Rund um den After können außerdem kleine, gelblich-weiße Eiablagerungen zu sehen sein, die auf einen Befall hinweisen können.

Wie funktioniert der Klebestreifenmethode?

Für die Untersuchung wird der Bereich rund um den After mit einem speziellen Klebestreifen abgetupft. Dabei werden insbesondere Hautstellen mit gelblichen Ablagerungen untersucht, da sich dort zahlreiche Eier befinden können. Anschließend wird der Klebestreifen unter dem Mikroskop untersucht.

Bitte beachten Sie: Die Oxyuren-Untersuchung ist nicht Bestandteil der regelmäßigen Kotuntersuchungen. Sie wird bei einem konkreten Verdacht auf Oxyuren eingesetzt, beispielsweise bei starkem Schweifscheuern oder sichtbaren weißlich-gelben Ablagerungen rund um den After.

Relevante Parasiten

  • Oxyuren (Pfriemenschwänze)