Het Woud logo

Peitschenwürmer

Der Peitschenwurm gehört zu den häufigsten Magen-Darm-Würmern beim Hund. Ausgewachsene Peitschenwürmer werden etwa 4 bis 8 cm lang und leben im Blind- und Dickdarm.

Hunde infizieren sich durch die Aufnahme von Erde, die mit Wurmeiern verunreinigt ist. Auch Wurmeier, die am Fell haften, können beim Ablecken aufgenommen werden.

Unter günstigen Bedingungen können die Wurmeier in der Umwelt mehrere Jahre überleben.

Folgen einer Peitschenwurminfektion

Hunde mit einer geringen Anzahl an Peitschenwürmern zeigen häufig keine Symptome. Bei einer schweren Infektion kann es zu blutigem Durchfall kommen. Unbehandelt kann eine schwere Infektion in seltenen Fällen sogar tödlich verlaufen.

Vorbeugung

Wie bei vielen anderen Wurmarten lässt sich das Infektionsrisiko reduzieren, indem Hundekot regelmäßig entfernt wird – insbesondere an Orten, an denen sich der Hund häufig aufhält.

Da Peitschenwurminfektionen nicht immer leicht zu erkennen sind, empfehlen wir, den Kot Ihres Hundes mindestens dreimal pro Jahr auf Peitschenwurmeier untersuchen zu lassen.

Risiko für den Menschen?

Der Mensch hat seinen eigenen Peitschenwurm. Peitschenwürmer des Hundes sind für den Menschen nicht gefährlich.

Wissenswertes über Peitschenwürmer

  • Eine leichte Infektion verläuft meist ohne erkennbare Symptome. Schwere Infektionen können blutigen Durchfall und in seltenen Fällen auch den Tod des Hundes verursachen.
  • Hunde infizieren sich meist durch die Aufnahme von mit Wurmeiern verunreinigter Erde.
  • Durch das regelmäßige Entfernen von Hundekot lässt sich das Infektionsrisiko reduzieren.
  • Wir empfehlen, den Kot Ihres Hundes mindestens dreimal pro Jahr auf Peitschenwurmeier untersuchen zu lassen.