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McMaster-Untersuchung

Die McMaster-Methode wird zur Untersuchung von Kotproben äußerlich gesunder Pferde eingesetzt. Sie zeigt, ob Wurmeier vorhanden sind und in welcher Menge sie in der Kotprobe nachgewiesen werden.

Auf Grundlage des Untersuchungsergebnisses und der Angaben zum Pferd können wir einschätzen, ob eine Entwurmung erforderlich ist. Durch regelmäßige Kotuntersuchungen lässt sich außerdem erkennen, welche Pferde größere Mengen an Wurmeiern ausscheiden. Diese Pferde werden als Wurmausscheider bezeichnet und können stärker zur Belastung der Weide beitragen.

Behandlung kontrollieren

Die McMaster-Untersuchung kann auch eingesetzt werden, um die Wirksamkeit einer Entwurmungsbehandlung zu überprüfen. Dazu wird nach der Behandlung zu einem festgelegten Zeitpunkt eine weitere Kotprobe untersucht. Bei einer wirksamen Behandlung sollte die Anzahl der nachweisbaren Wurmeier deutlich zurückgehen.

 

Neue Pferde in einer Herde

Auch bei der Aufnahme eines neuen Pferdes in eine Herde kann eine Kotuntersuchung sinnvoll sein. So lässt sich der Wurmstatus des neuen Pferdes überprüfen und das Risiko einer zusätzlichen Belastung der Weide und der Herde besser einschätzen.

 

Relevante Parasiten

  • Kleine Strongyliden (Blutwürmer)
  • Große Strongyliden
  • Spulwürmer