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Hakenwürmer bei Katzen

Hakenwürmer gehören wie Bandwürmer und Spulwürmer zu den Parasiten, die im Darm Ihrer Katze leben. Sie sind sehr klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Hakenwürmer bei Katzen heften sich mit kleinen hakenförmigen Strukturen an die Innenseite der Darmwand. Die Wurmeier werden mit dem Kot ausgeschieden.

Aus den Eiern schlüpfende Larven leben in der obersten Bodenschicht. Katzen können die Larven aufnehmen, wenn sie Gras oder Erde fressen, die mit dem Kot infizierter Tiere verunreinigt ist.

Katzen können sich auch direkt über die Haut infizieren. Dies geschieht meist über die Pfotenballen oder die Haut am Bauch. Eine weitere Möglichkeit besteht beim Putzen: Die Katze kann Larven aufnehmen, die im Fell hängen geblieben sind.

Folgen einer Hakenwurminfektion

Hakenwürmer heften sich an die Innenseite der Darmwand und ernähren sich dort von Gewebe und Blut. Dadurch können kleine Blutungen im Darm entstehen. Je nach Stärke der Infektion kann ein Befall für die Katze lebensbedrohlich sein.

Bei erwachsenen Katzen kann der chronische Blutverlust zu einer Blutarmut („Kennel-Anämie“) führen. Häufig treten gleichzeitig Durchfall und Gewichtsverlust auf.

Möchten Sie wissen, ob Ihre Katze mit Hakenwürmern infiziert ist? Dann können Sie hier eine Kotuntersuchung anfordern.

Vorbeugung

Wie bei anderen Magen-Darm-Würmern bei Katzen ist es besonders wichtig, die Umgebung sauber zu halten und Kot regelmäßig zu entfernen.

Kätzchen sollten im Alter von 3, 5 und 7 Wochen behandelt werden. Anschließend empfehlen wir bis zum Alter von sechs Monaten monatliche Behandlungen oder monatliche Kotuntersuchungen.

Im ersten Lebensjahr sollte der Kot zwei- bis dreimal untersucht werden, bei erwachsenen Katzen zwei- bis viermal pro Jahr. Säugende Katzen sollten gleichzeitig mit ihren Kätzchen behandelt werden.

Gefahr für den Menschen?

Einige Hakenwurmarten können auch den Menschen direkt über die Haut infizieren. Dies geschieht vor allem, wenn Menschen barfuß am Strand oder an anderen Orten laufen, an denen Tiere ihren Kot absetzen.

An der Stelle, an der die Larve in die Haut eindringt, entsteht meist starker Juckreiz. Mit der Zeit können unter der Haut charakteristische, gewundene Spuren sichtbar werden, die durch die wandernden Larven entstehen.

Glücklicherweise lässt sich diese Infektion in der Regel gut behandeln.

Wissenswertes über Hakenwürmer

  • Hakenwurminfektionen können Blutarmut, Gewichtsverlust und Durchfall verursachen und in schweren Fällen tödlich verlaufen – insbesondere bei Kätzchen.
  • Hakenwurminfektionen lassen sich gut durch eine Kotuntersuchung nachweisen.
  • Indem Sie die Umgebung Ihrer Katze frei von Kot und Kotspuren halten, können Sie viele Infektionen verhindern.
  • Katzen sollten regelmäßig auf Hakenwürmer untersucht werden.
  • Wenn Sie keine Kotuntersuchung durchführen lassen möchten, sollte Ihre Katze viermal jährlich behandelt werden.
  • Hakenwürmer können auch Menschen infizieren.

Möchten Sie wissen, ob Ihre Katze mit Hakenwürmern infiziert ist? Dann lassen Sie jetzt eine Kotuntersuchung durchführen und bestellen Sie ein Wurmcheckkit.